Anemone nemorosa – Buschwindröschen

Barbaras Liebling der Woche:

Anemone nemorosa – Buschwindröschen

Das Buschwindröschen  (Anemone nemorosa) gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist ein heimischer Frühjahrsgeophyt.

Es streckt von März bis April seine weißen 10 cm hohen Schalenblüten aus dem Waldboden oder auch oft nahe Gehölzhecken.

Es bevorzugt die Laubschicht in Wäldern und mag mäßig frische bis feuchte, tiefgründige, lehmige Mullböden in halbschattiger Lage.

Im Garten gepflanzt unter Bäumen und Büschen mag es an ungestörten Orten ohne große Bodenbearbeitung wachsen. Das stört die Entwicklung.

Die zierlichen weißen Blüten können große Flächen besiedeln. Die Blüten, immer eine pro Stiel, schließen sich bei Nacht oder kühleren Temperaturen. Dann scheinen die Außenseiten im rosa Schimmer.

Da sie einen hohen Lichtbedarf haben blühen sie vor dem Laubaustrieb und ziehen sich nach der Samenreife in den Boden zurück, wo sie das restliche Jahr überdauern.

Durch ihre fleischigen Rhizome können sie problemlos Nährstoffe einlagern, die sie für das nächste Frühjahr brauchen.

Man findet das Buschwindröschen im westlichen bis mittleren Europa, auch in Teilen Asiens oder in Österreich bis auf 2000 Meter Höhe. Es breitet es sich mittels kurzer Ausläufer oder durch Aussaat aus.

Die Samen tragen ein Elaiosom (Ölkörperchen) das Ameisen anlockt, die dann die Samen verschleppen und somit verbreiten.

Da es zu den Hahnenfußgewächsen gehört sind alle Teile giftig.

Es gibt einige Sorten und Auslesen von Anemone nemorosa von rosa, hellblau bis lila und hellgelb, die in Kultur sind.

Auch das gelbe Buschwindröschen – Anemone ranunculoides findet man gelegentlich bei uns in den Wäldern.