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Unser Schaugarten

 

Unser Schaugarten in Oberhausen soll dem Besucher Vorschläge und Ideen für den eigenen Garten bieten und die Pflanzen nicht nur im Topf, sondern auch ausgepflanzt und in Kombination mit anderen Arten zeigen. Jedem Lebensbereich sind Beispielpflanzungen sowie ein Verkaufsbereich zugeordnet. Hier findet man Informationen über den Standort und eine Zusammenstellung der für ihn besonders geeigneten Stauden.

 

Beet und Rabatte:

Hier fühlen sich Prachtstauden besonders wohl, denn sie benötigen einen frischen, nährstoffreichen und lockeren Boden, am besten in der Sonne. Prachtstauden sind-wie der Name schon sagt- besonders prachtvolle Stauden mit oftmals großen, auffälligen Blüten und langer Blütezeit. Als die Königinnen unter den Stauden brauchen sie natürlich auch etwas mehr Pflege, sie wollen freigestellt, aufgebunden und gut gedüngt werden. Zum Anlegen einer Staudenrabatte eignen sich somit nur die besten Standorte im Garten, ein magerer oder verdichteter Boden sollte vor der Pflanzung gründlich gelockert und verbessert werden. Hierfür eignet sich eine Mischung aus gutem Humus/Kompost und Sand aufgedüngt mit etwas Hornspäne.

Der Farbgarten

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Heliopsis `Ashahi´ mit Kalimeris incisa und Diamantgras                                    Angelica gigas

 

Der Bauerngarten:

Jeder kennt die wunderbar farbigen, artenreichen Bauerngärten, in denen Obst, Kräuter, Gemüse und alle Arten von Blumen bunt durcheinander wachsen dürfen. Hier verwendet man am besten Arten, die bereits eine lange Bauerngartentradition haben.

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Stein- und Kiesbeete

Zu diesem Lebensbereich gehören Steingärten aller Art, z.B. das Alpinum, Felssteppen, Kiesbeete, Trockenmauern und Steinfugen, begrünte Pflasterflächen oder auch Tröge, also Pflanzungen die eng mit dem umgebenden Stein harmonieren sollen. Hier verwendete Arten benötigen einen durchlässigen, eher nährstoffarmen Boden, am liebsten in der Sonne.

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Tipp zur Anlage eines Steingartens oder Kieselbeetes:

Hiermit liegt man voll im Trend der modernen Pflanzenverwendung, da Kieselbeete besonders wenig Pflege brauchen und trotzdem sehr attraktiv sind. Der Trick an der Sache ist eine untergelegte wasserdurchlässige Folie, die nach der Pflanzung mit Flußkieseln oder Ähnlichem gemulcht wird.

  • auf den Untergrund wird flächig ein Wasser und Luft durchlässiges Bändchengewebe aufgebracht
  • auf diesem Bändchengewebe werden die größeren Steine platziert
  • danach wird je nach Geschmack mit Wandkies, Flußkieseln, Rollkies oder Schmucksteinen aufgefüllt. Am natürlichsten wirkt hier der gemischte Wandkies durch seine unterschiedlichen Korngrößen
  • Steingartenpflanzen mit wenig Nährstoffbedarf werden direkt in den Wandkies gepflanzt, höhere Arten mit größerem Nährstoffbedarf werden durch das Bändchengewebe hindurch (kreuzweise einschneiden) in das Untergrundsubstrat gepflanzt, so bekommt jede Art eine passende Nische

 

Schattengärten

Schattige Bereiche hat wahrscheinlich fast jeder im Garten, meist sind es Problemstellen, mit denen man nicht wirklich etwas anfangen kann. Dabei gibt es doch an einem heißen Sommertag nichts Schöneres als ein lauschiges, schattiges Plätzchen!

Gehölz- und Gehölzrand:

Das sind die halbschattigen bis schattigen Bereiche unter Bäumen oder entlang von Sträucherpflanzungen. Hier verwendete Arten müssen mit dem Laubfall und vor allem mit dem Wurzeldruck der Gehölze zurechtkommen, also zeitweise auch Trockenheit vertragen. Besonders Boden deckende Stauden erfüllen diese Ansprüche und zaubern einen grünen (und zeitweise auch blühenden) Teppich im Wurzelbereich der Bäume und unter Sträuchern. Hat man eher frische, humusreiche Stellen im Schatten, so lassen sich mit Gräsern, Farnen und blühenden Schattenstauden wunderschöne, üppige Pflanzungen gestalten.

Pflanzflächen an Nordseiten von Gebäuden und Mauern:

Hier kommt zum Dauer-Schlagschatten oftmals auch noch eine extreme Trockenheit hinzu. Wahrscheinlich der schwierigste Bereich für eine Pflanzung im Garten, jedoch gibt es auch hierfür schöne und funktionierende Lösungen.