Das Patagonische Eisenkraut (botanisch Verbena bonariensis) ist ganz zu recht in den letzten Jahren zu einer absoluten Lieblingspflanze geworden! Mit den leuchtend violetten Blütenköpfen auf langen, sehr stabilen Blütenstängeln ist es ein richtiger Blickfang. Besonders durch die schwebenden Blütenköpfe bringt das Patagonische Eisenkraut Leichtigkeit und Natürlichkeit in ein Staudenbeet. Verbena bonariensis ist nicht ganz zuverlässig winterhart, erhält sich jedoch sehr gut durch Selbstaussaat. Hierfür braucht das Patagonische Eisenkraut allerdings etwas offenen Boden, damit die Samen auch genug Platz und Licht zum Keimen haben. Und bitte im Beet nicht hacken, sonst erwischt man dadurch auch die kleinen Eisenkraut-Sämlinge. Diese sind übrigens sehr gut zu erkennen, sie haben gezähnte Blätter und eine matte dunkelgrüne Farbe. Das Patagonische Eisenkraut blüht von Juli bis in den Oktober, sogar im November habe ich noch Blüten entdeckt und ist für zahlreiche Schmetterlingsarten eine gute Nektarquelle! Im Garten kann man es sehr gut auf durchlässigen, steinig-lehmigen Böden ansiedeln, besonders gut in Kiesbeeten und entlang von Wegrändern. Einmal gepflanzt wandert es selbstständig durch den Garten und überrascht an immer neuen Stellen.
|
Blütezeit
|
VII-X
|
|
Blütenfarbe
|
violett
|
|
Wuchshöhe
|
100-120 cm
|
|
Wuchsform
|
horstig, Selbstaussaat
|
|
Pflanzung
|
als Füllpflanze
|
|
Wasserbedarf
|
trocken
|
|
Lichtbedarf
|
Sonne
|
|
Verwendung
|
Freifläche, Beet
|
|
Winterhärte
|
nur in milden Lagen
|
|
immergrün
|
nein
|
|
giftig
|
nein
|